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الأربعاء 14 أكتوبر 2015, 23:43
Der AKW-Abriss ist das kleinste Problem
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Der AKW-Abriss ist das kleinste Problem
Der AKW-Abriss ist das kleinste Problem



Die Stilllegungskosten für AKW sollen laut der Bundesregierung von den Energiekonzernen getragen werden. Laut einem Stresstest haben die dafür auch genügend Rückstellungen. Doch Zweifel sind angebracht, denn es ist eine Rechnung mit vielen Unbekannten.

Von Werner Eckert, SWR

Die Stromrechnung der vergangenen Jahrzehnte war unvollständig. Der Nachschlag kommt jetzt: Abriss und Entsorgung der AKW müssen nämlich noch bezahlt werden. Wirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel will, dass dafür die Energieversorger aufkommen. Dass sie sich dieser Verantwortung nicht durch Firmenteilung entziehen, will er mit einem Gesetz verhindern, das heute im Kabinett verabschiedet wurde.

Ein Stresstest sollte vorab klären, ob die Rückstellungen der Stromgiganten für den Abriss überhaupt reichen. Am Wochenende wurden die Ergebnisse vorgelegt. Strategisch günstig, so konnte das Ministerium seine Auslegung der Ergebnisse in den Medien durchsetzen. "Alles im grünen Bereich", hieß es. Aber: Ist das so?


Abriss ist nur der Anfang

Es ist eine Rechnung mit vielen Unbekannten. Die größte Abrissaktion der deutschen Nachkriegsgeschichte ist nämlich nur der Anfang des Unternehmens Atomausstieg. 23 Mal rund eine halbe Million Tonnen Stahl und Beton müssen dazu zerlegt und abtransportiert werden. Das sind 500.000 große Kipplaster voll - die Autobahn München - Hamburg steht damit sechsspurig komplett zu. Die Kosten nur für Abriss und Transport veranschlagen die Konzerne und das Ministerium auf knapp 20 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Das sind in etwa die Einnahmen der verbliebenen AKW bis zum Laufzeitende. Die Einnahmen - nicht die Gewinne.

Die Branche selbst rechnet mit 700 Millionen Euro pro Druckwasserreaktor. Siedewasserreaktoren wie sie in Gundremmingen, Isar (1), Philippsburg (1) oder Brunsbüttel etwa stehen, haben mehr strahlende Masse und da ist der Abbau teurer. Ein Drittel der AKW in Deutschland sind Siedewasserreaktoren, Druckwasserreaktoren zwei Drittel.

Solche Annahmen haben aber Tücken. Das Kernkraftwerk Lubmin gibt einen Vorgeschmack: Der größte Meiler der DDR wird auf Staatskosten abgerissen - dafür steht kein Energieversorger gerade. Die Kosten: deutlich über vier Milliarden. Ein Drittel mehr als veranschlagt. Beim  AKW Stade dürften sich die Abrisskosten verdoppeln - von einer halben auf eine Milliarde Euro - weil sich erst jetzt herausgestellt hat, dass der Beton unter dem Reaktor verstrahlt ist. Unbemerkter Austritt von Wasser während des Betriebs ist die vermutete Ursache.

Die Gutachter des "Stresstests" haben in diesem Punkt die Einschätzungen der Konzerne nicht hinterfragt, sondern einfach übernommen. Im Übrigen sind diese Kalkulationen Betriebsgeheimnisse und nicht öffentlich.



Der AKW-Abriss ist das kleinste Problem
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المصدر: Arab Woorld


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